Verein

Allgemeine Informationen

Der Pontonierfahrverein wurde 1896 gegründet. Seitdem hat der Verein bewegende Jahre hinter sich.
Der Verein hat derzeit ca. 120 Mitglieder. Davon sind ca. 20 Mitglieder aktiv. Ebenfalls hat der Verein 6 Jungpontoniere. Diese nehmen regelmässig an Wettfahren teil. Das gesellschaftliche Leben kommt natürlich auch nicht zu kurz. Nach jedem Training macht unsere Vereinsköchin ein leckeres Essen bereit, bei dem man dann gemütlich zusammensitzen und sich austauschen kann.
Unter dem Jahr finden verschiedene Aktivitäten neben dem Training und den Wettfahren statt. Das wären unter anderem das Pfingstlager, die Herbstwanderung und der Ferienspass.
Das wichtigste Ereignis für die Rheinfelder Pontoniere ist jeweils das Fischessen. Es findet jedes Jahr Ende Juli statt und zieht viele Personen an.

Vereinsportrait

Training

In der Sommersaison (April-September) findet das Training jeweils am Montag- und Mittwochabend, von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr beim Depot der Pontoniere Rheinfelden statt, welches sich ca. 100 Meter unterhalb des Zähringerhofs befindet. Im Training trainieren wir Technik, Kraft und Ausdauer.
Während der Wintersaison (Oktober-März) treffen wir uns jeweils am Donnerstag um 19:30 Uhr bei der Schützenturnhalle, da wir die Boote über den Winter abgeben müssen. Im Wintertraining spielen wir verschiedene Spiele wie Fussball, Basketball, Unihockey, Frisbee etc. Das Training dauert wie im Sommer 1 ½ Stunden.
Hast du Lust den Sport kennenzulernen? Dann komm doch mal vorbei. Du kannst uns auch gerne hier kontaktieren.

Training

Sport

Pontonier ist eine Sportart, welche auf dem Wasser mit Hilfe eines Übersetzbootes oder Weidlinges betrieben wird. Ein Boot wiegt ca. 460 kg, ein Weidling ca. 340 kg. Das Schiff wird jeweils zu zweit gesteuert.
Dabei werden im Training verschiedene Hindernisse geübt.

Die wichtigsten Hindernisse resp. Übungen im Training sind:
– Stachelfahrt (Stacheln auf Zeit)

Stachelfahrt
Stachelfahrt

– Abfahrt unterhalb einer Stange (Ziel: Lappen berühren, ohne in Hindernis zu fahren)

Stängeli
Stängeli
Stängeli

– Durchfahrt (Ziel: Zwischen den Stangen hindurchfahren, ohne diese zu berühren, am besten beim Schweizerkreuz)

Durchfahrt
Durchfahrt

– Unterfahren/umfahren eines markierten Felsens (Ziel: Lappen berühren, ohne in Hindernis zu fahren)

Unterfahren Felsen
Unterfahren Felsen

– Landung auf ein bestimmtes Ziel (Ziel: Das Boot/Weidling beim Schweizerkreuz zum Stehen bringen)

Ziellandung
Ziellandung

Dabei gibt es noch einige Manöver, die leicht abgeändert zu anderen sind:
– Einfahrten (Durchfahrt, jedoch mit dem Heck voraus, d.h. rückwärts)

Einfahren
Einfahren

– Landung auf höchstes Ziel (Ziellandung, jedoch muss man weiter oben als normalerweise anlanden)

Der Sport hat eine grosse Entwicklung mitgemacht. Heute werden an Wettfahren teilweise schon Kameras und Zeitmesssysteme eingesetzt. An den Wettfahren ist für gewöhnlich ein Fahrerpaar in einem Boot oder Weidling. Dies sind ca. 4-5 Wettfahren in einer Saison.
An einigen Wettfahren gibt es auch ein Sektionswettfahren. Beim Sektionswettfahren sind jeweils zwei Fahrerpaare in einem Boot oder Weidling. Dabei werden gemeinsame Stachelfahrten sowie Überfahrten durchgeführt. Die Schiffe sind dabei in einer Reihe.
Für das Sektionsfahren sind mindestens drei Schiffe notwendig. Maximal dürfen sechs daran teilnehmen. Der Parcours wird dabei zweimal abgefahren. Somit fährt jedes Fahrerpaar den ganzen Parcours. Die Fahrerwechsel sind dabei vorgegeben.

Sektion
Sektion

Zusätzlich zu den Wettfahren werden am Eidgenössischen noch folgende Wettkämpfe durchgeführt:
– 200m Schwimmen Freistil
– Einzelschnüren

Einzelschnüren
Einzelschnüren
Einzelschnüren
Einzelschnüren

– Gruppenschnüren

Ziellandung
Ziellandung

– Spanntauwerfen

Spanntauwerfen
Spanntauwerfen
Spanntauwerfen

– Bootfähren-Bau