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Jubiläums-Weidling – Danke!

Von solch einem Erfolg haben wir nicht mal geträumt! Überwältigt von der grossen Unterstützung durften wir bereits nach einem knappen Monat feststellen, dass wir unseren Jubiläumsweidling zum 125 Jubiläum durch euch Sponsoren vollumfänglich finanziert haben. An dieser Stelle ein riesengrosses DANKESCHÖN!

Sponsoring von 35% der Gesamtkosten:
Boots-Paten
(ab CHF 5’000.-):

Hans Peter Lösch, Wallbach

René Gasser, Rheinfelden

Co-Paten
(ab CHF 2’000.-):

Liste mit allen Sponsoren anzeigen | Um was ging es?

Sieg beim 12. Chnüppu-Cup

(ra) Evelyne König hat den diesjährigen Chnüppu-Cup in Diessenhofen gewonnen. Die Pontonierfrauen aus Rheinfelden zeigten mit den Rängen 5 und 7 ein beeindruckendes Teamergebnis.

Über 150 Teilnehmer aus der ganzen Schweiz nahmen am vergangenen Samstag bei schönem Wetter am zwölften Chnüppu-Cup in Diessenhofen teil. «Chnüppu» heisst auf Berndeutsch «Knoten». Bei diesem Schnürwettkampf geht es darum, verschiedene Seilverbindungen fehlerfrei und möglichst schnell herzustellen.

Es galt einen Wettkampfparcours mit acht Knoten und zwei Bünden zu absolvieren und ein 15m langes Spanntau so gestreckt wie möglich auszuwerfen.

Mit einer Gesamtzeit von 2 Minuten, 12 Sekunden und 66 Hundertstelsekunden meisterte Evelyne König bei den Frauen den Einzel-Schnürparcours am schnellsten. Damit lag sie ganze 11 Sekunden vor der Zweitplatzierten vom Pontonierfahrverein Worblaufen. Lea Pellegrino auf dem fünften Rang und Muriel Mahrer als Siebte rundeten das gute Ergebnis der Rheinfelder Pontonierfrauen ab.

In der zweiten Disziplin, dem Gruppenschnüren, musste man zu dritt so schnell wie möglich eine Sitzbank als Schnürobjekt zusammenknoten. Hier reichte es den Rheinfeldern aber nur auf den achten Schlussrang.

Evelyne König mit Daniel Wyss und Lea Pellegrino beim Gruppenschnürwettkampf
(v.l.n.r). Foto: Simon De Bona

Erfolgreiches Fischessen

(ra) Nach einem Jahr Corona-Pause konnten die Rheinfelder Pontoniere vom 23.-25. Juli 2021 ihr traditionelles Fischessen im Stadtpark West trotz einiger Regenschauer wieder erfolgreich durchführen. 820kg Zanderfilets im Bierteig wurden frittiert.

Der warme Sommerabend am Freitag lockte viele Fischliebhaber an den Rhein. Schon zu Festbeginn bildete sich aufgrund der Abstandsregel eine lange Schlange vor der Fischkasse. Fischküchen-Chef Hannes Oberholzer dazu: «Wir möchten uns bei unseren Gästen für ihre Geduld bedanken. Mit unseren Spezial-Fritteusen können wir maximal 100 kg Fisch pro Stunde frittieren. Mehr geht nicht, weil sonst unsere gewohnt hohe Qualität leiden würde.»

Trotz häufiger und zum Teil heftiger Regenschauer am Samstag und Sonntag riss der Besucherstrom nicht ab. Auch die dieses Jahr zum ersten Mal angebotenen Hot-Dogs kamen bei den Gästen gut an. Leider waren sie schon nach kurzer Zeit ausverkauft.

Die Festbesucher hielten sich diszipliniert an die Regeln des Corona-Schutzkonzeptes. Grosszügige Abstände zwischen den Festbankgarnituren auf dem weitläufigen Festgelände, zahlreiche Spender mit Desinfektionsmittel und eine Handwasch-Station gaben die nötige Sicherheit.

OK-Präsident Martin Wyss zeigte sich beim Abbau am Montag auf dem Festplatz sichtlich erleichtert: «Unser Fest war ein voller Erfolg. Im Gegensatz zu anderen Vereinen in der Region, die heuer ihre Fischessen zum zweiten Mal in Folge abgesagt haben, wollten wir das Fest in unserem Jubiläumsjahr unbedingt durchführen. Die Planung war zwar nicht einfach und deutlich aufwändiger als die letzten Jahre. Wir haben unser Corona-Schutzkonzept laufend den aktuell geltenden Bestimmungen angepasst. Ein grosser Unsicherheitsfaktor lag in der Bestellmenge für die Fische und Getränke. Wir wussten nicht, ob wir mit den hohen Gästezahlen der letzten Jahre rechnen konnten oder nicht. Der konstante Besucherandrang über die drei Tage gab uns jedoch Recht. Am Sonntag um 15:00 Uhr waren alle Fische ausverkauft.»

Ein grosser Dank gebührt unseren Freunden vom TSV Rheinfelden, welche auch dieses Jahr wieder mit vollem Engagement das Servicepersonal stellten. Jetzt gönnen sich die Rheinfelder Pontoniere erst einmal ein paar Tage Erholung bevor sie im August noch an zwei Wettfahren und am 11. September am Chnüppu-Cup in Diessenhofen teilnehmen werden.

Schweizermeisterschaft in Murgenthal

(ra) Nach fast zwei Jahren Wettkampfpause konnte mit den Schweizermeisterschaften in Murgenthal wieder einmal ein grösseres Pontonierwettfahren durchgeführt werden. Rund 700 Teilnehmer aus 37 Vereinen massen sich auf der Aare bei der Murgenthaler Holzbrücke. Der selektive Parcours wurde durch das Hochwasser noch anspruchsvoller. Die Rheinfelder Pontoniere belegten mit insgesamt sieben Fahrerpaaren den 29. Gesamtrang.

Anlässlich ihres 125 Jahre Jubiläums wollten die Murgenthaler Pontoniere eigentlich im 2020 die Schweizermeisterschaft austragen. Wegen der Corona-Pandemie musste das Wettfahren aber um ein Jahr verschoben werden und es blieb bis zuletzt spannend, ob der Grossanlass überhaupt durchgeführt werden konnte.

Das OK hatte mit der Planung bereits 2017 begonnen und in unzähligen Sitzungen den Anlass bis zum Schluss so weit abgeändert, dass eine Durchführung mit einigen Restriktionen möglich wurde.

Aufgrund des Schutzkonzeptes musste das Sektionswettfahren abgesagt werden, es waren keine Zuschauer auf dem Wettkampfgelände erlaubt und eine Besichtigung der Strecke war auch nicht möglich. Durch die vor kurzem in Kraft getretenen Lockerungen der Corona-Massnahmen konnte wenigstens während dem Wettfahren auf Schutzmasken verzichtet werden.

Aber nicht nur das Virus machte den Pontonieren zu schaffen. Das Hochwasser vom Donnerstag riss einen Pfeiler und eine Abfahrtsstange los. Der Parcours musste ohne diese Hindernisse kurzfristig abgeändert werden und einige Vereine wurden vom Freitag auf den Sonntag verschoben.

Am Samstag und Sonntag herrschten jedoch faire Wettkampfbedingungen. So wies die Aare an beiden Wettkampftagen eine relativ konstante Abflussmenge von 655 m3/s auf.

Die Rheinfelder Pontoniere kamen mit der starken Strömung nicht so zurecht und gaben viele unnötige Punkte ab. Es hat aber trotzdem Spass gemacht sich wieder einmal an einem Wettfahren messen zu können. Jetzt läuft die Planung des Fischessens vom 23.-25. Juli auf Hochtouren

Die Rheinfelder Pontoniere nach dem Wettfahren. Foto: PFVR

«Winterausmarsch» im Mai

Der diesjährige Winterausmarsch der Rheinfelder Pontoniere musste wegen Corona vom Februar in den Mai verschoben werden. Man konnte also nicht mehr wirklich von einem «Winterausmarsch» reden. Es sollte aber trotzdem ein ganz besonderer Anlass werden. Zur Feier ihres 125jährigen Vereinsjubiläums besuchten die Pontoniere nämlich die Renaissance Schmiede von Niklaus Maurer in Rumisberg/BE (http://www.renaissanceschmiede.ch/) und schmiedeten gemeinsam den neuen Frauen-Pokal.

Der Pontonierfahrverein Rheinfelden wurde im Jahr 1896 gegründet und feiert dieses Jahr sein 125 jähriges Bestehen. Um das Vereinsjubiläum trotz der Pandemie bedingten Einschränkungen gebührend zu feiern, sind alle Vereinsmitglieder dazu aufgerufen, Ideen einzubringen, um einzelne Anlässe aus dem Jahresprogramm aufzuwerten und besonders zu machen.

An der diesjährigen Frühjahresversammlung wurde entschieden, dass das beste Frauenpaar der Saison zukünftig mit einem Pokal geehrt werden soll. Was also lag näher, als beim bevorstehenden Winterausmarsch gemeinsam einen Jubiläums-Pokal aus Stahl zu schmieden?

Von Rheinfelden ging es am Samstag, den 08. Mai 2021 frühmorgens bei sonnigem Wetter mit dem Zug nach Oensingen. Von dort aus wanderten die elf Aktivmitglieder an der Südflanke der Jurakette entlang in einem rund zweistündigen Fussmarsch die 300 Höhenmeter über Wolfisberg nach Rumisberg hoch. In Wolfisberg gab es auf der Terrasse des Restaurants Alpenblick ein feines Znüni. Die Rheinfelder Pontoniere konnten dabei die tolle Aussicht über das Mittelland bis hin zu den schneebedeckten Alpen geniessen. Nach einem weiteren kurzen Fussmarsch trafen die Pontoniere zur Mittagszeit in Rumisberg ein, wo sie von Niklaus Maurer bereits erwartet wurden.

Mit viel Liebe zum Detail hat Niklaus Maurer während Jahren das rund 300-jährige Bauernhaus in Rumisberg mit der dazugehörigen Schmiede und dem imposanten Dachstock renoviert. Dort bietet er diverse Schmiedekurse an. Vom Grundkurs für Anfänger bis zum Schmieden von Messern aus Damaszenerstahl für Fortgeschrittene.

Das Ziel des Tages war es, alle Einzelteile des neuen Frauen-Pokals im Zeichen des 125 Jahre Jubiläums herzustellen. Bestehend aus den Zahlen «125» und den Buchstaben «PFVR», drei Wellen und einem Ruder und einem Stachel.

Niklaus erklärte den Teilnehmern kurz die Grundtechniken des Schmiedens und dann durfte Mann und Frau auch schon selbst die vorbereiteten Eisenstücke aus St-37 Vierkantstahl in das Feuer der vier Schmiedeessen halten und glühend (zwischen 900 – 1’100 °C heiss) am Amboss mit gezielten Hammerschlägen umformen.

In Zweierteams wurde unter fachkundiger Anleitung von Niklaus Maurer konzentriert gearbeitet. Am Anfang ging es bei gewissen Zahlen und Buchstaben wie «1» und «V» noch relativ einfach. Die Mittagspause wurde bei einem feinen Spargel-Risotto vom Kugelgrill im Garten an der Sonne genossen, bevor es dann an die komplizierteren Teile wie das Ruder und den Stachel ging. Im Massstab 1:10 beträgt die Länge eines Stachels nämlich nur 320mm und das «Schwirbeli» hat noch einen Durchmesser von 3.5mm. Mit dem Einsatz von speziellen Hämmern und Werkzeugen wie Schmiedegesenken und Setzeisen gelang es den Anfängern alle Einzelteile formgetreu herzustellen. Was schlussendlich, zur Freude aller Teilnehmer, auch wunderbar gelungen ist. Jetzt müssen die geschmiedeten Einzelteile nur noch auf einen Holzsockel gesetzt und der Pokal bis zum Saisonende fertiggestellt werden.