Am Donnerstag den 28.6.2001 klingelte um 18:00Uhr das Telefon beim Stephan. Richard Katz vom Rheinclub Rheinfelden war am Apparat und meldete ein Baum sei auf die Weidlinge gestürzt. Wenige
Minuten später trafen Susan und Stephan mit dem Fahrrad beim Vereinsdepot ein. Die ersten Bilder waren erschreckend. Durch das Gewitter wurde ein Baum ca.100m oberhalb der Anbindestelle umgerissen und in den
Rhein geworfen. Die Strömung trieb ihn dann direkt auf die Weidlinge. Mit den Ästen verhängte sich der Baum in der Kette. Dieser Baum mit seinen Blättern in der Strömung hatte eine unberechenbare Kraft. Mit dem
Telefon im Vereinshaus wurden weitere Vereinsmitglieder aufgeboten. Und schon bald konnte die Rettungsaktion gestartet werden.
Wir sichern den Anker immer mit einem Drahtseil. In diesem Fall war es die Rettung unserer Weidlinge, wie dieses Foto zeigt.
Mit den Ästen verhängt
Das Wasser wurde aus den Weidlinge geschöpft
Schwimmwesten wurden angezogen und der Baum mit einem Spanntau gesichert.
Da Rhein abwärts weitere Bojen und Weidlinge vom Rheinclub eingesetzt waren und ein Abtreiben des
Baumstamms diese gefährden würde. Bestand der Plan bestand darin: Den Stamm in der Mitte zu zersägen. Die untere Hälfte mit Hilfe des Spanntaus an das Ufer zu ziehen und ihn da noch weiter zu zerkleinern und
auszuwassern.
Mit einer Handsäge wird dann gesägt
Nach dem Absägen stellte sich der halbe Baum schräg in die Strömung. Das Spanntau, welches am Baum und am Ufer festgemacht war, war stark unter Spannung. Es gelang uns nicht, weder vom Land noch mit dem
Motorboot, den Baum ans Ufer zu bringen.
Der Baum trieb ab und riss eine Boje vom Rheinclub ca 20m mit sich. Mit Hilfe von Richard wurde sie anschliessend wieder an ihren richtigen Platz gebracht.
Nun begann die Arbeit am oberen Teil.
Mit dem Motorboot konnte gegen die Strömung die Kette vom Baum befreit werden.
und mit Hilfe der Handsäge.




Endlich alles befreit von Blätter, Ästen und Stamm. Musste unser Anker auch wieder an der richtigen Stelle eingesetzt werden.








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